Der frühe Vogel…

Das "LaLa Boot" auf dem Weg zum Siegersteg

….Würmer gab es natürlich am ersten Oktoberwochenende in Bad Waldsee nicht zu fangen, aber früh aufstehen war dennoch angesagt. Am dritten Wochenende hintereinander hieß es Sachen packen und auf zur Regatta. Sachen packen ist gut, wenn man denn kann! Die Tücken der modernen Technik holten uns ein, als wir unser Leih-Busle befüllen wollten – wie war das noch mit der programmierbaren Heckklappe? Für einen kurzen Moment wünschten sich die acht Mitfahrer „unseren“ alten MB100 wieder. Aber nachdem, nach vielem Probieren, die Klappe offen, das Gepäcktetris erledigt, die Klappe wieder zu und der Hänger dran war, konnte es losgehen.

Unterwegs hatten wir dann noch Glück, dass Stefan sich in der Baustelle für die richtige Spur entschieden hat. Auf der anderen Seite der Leitplanke konnten wir beobachten, wie sich ein Stau aufbaute.

Ebenfalls gut war, dass der vorhergesagte Regen am Samstag erst einmal ausblieb. So konnten wir in Ruhe unsere Zelte aufbauen und die Boote fertig machen.

Dann wurde es ernst. Den Auftakt machte „das junge Gemüse“. Mit Spannung erwarteten wir die Rennen. Durch die Erfolge in Marbach sind Lasse, Malthe und Lars von der Leistungs-klasse 3 in die LK 2 aufgestiegen. Zu unserem Leidwesen war die aber in Waldsee gar nicht ausgeschrieben. So mußte also in der LK1 gestartet werden.

Als erstes starteten Lars und Malthe (also unser LaMa-Doppelzweier). Mit einem klasse Endspurt konnten sie sich, 1,3 Sekunden hinter Kreuzlingen und mit demselben Vorsprung vor den Nachbarn aus Bad Cannstatt den zweiten Platz im Fünf-Boote-Feld sichern. Dasselbe gelang Lasse im anschließenden Einerrennen. Bis auf ein halbes Boot konnte er an seinen Dauerrivalen aus Esslingen heranfahren.

Im Mastersbereich konnte der Steffi-Doppelzweier seine Erfolgsserie gegen die Regatta-Neulinge aus Waldshut fortsetzen, und auch der Mixed-Doppelzweier mit Stefan und Steffi konnte das Boot aus Stuttgart/Waiblingen deutlich distanzieren.

Die nicht so erfolgreichen Rennen waren, spätestens bei den riesigen Wagenrad-Pizzen von unserem Stammitaliener, vergessen.

Und dann war da noch die Sache mit dem frühen Vogel…

Denn das galt für den Sonntag natürlich auch. Wenn die ersten um 9:00 Uhr rudern, dann gehen alle um 7:00 Uhr frühstücken. Es kostete schon etwas Überwindung aus dem Schlafsack zu krabbeln; so nach einer harten Passiv-Disconacht und bei feucht kühler Witterung.

Die LaMas machten ein gutes Rennen, auch wenn der Platz im engen Feld das nicht wiederspiegelt. Mit ihren Zeiten hätten die beiden sowohl samstags als auch sonntags die untere Leistungsklasse gewonnen. Das Ergebnis ist also vollkommen ok. Gesundheitlich angeschlagen, konnte Lasse sich, mit einem dritten Platz im Sechs-Boote-Feld behaupten. Die allerletzten Energiereserven brauchte er dann im Doppelzweier auf. Das LaLa-Boot (also zusammen mit Lars) konnte aus den 5 Sekunden Rückstand des Vortages einen gut 2 Sekunden Vorsprung am Sonntag machen. Und so konnte endlich auch ein Jugendboot am Siegersteg anlegen. Die Steffis wiederholten ihren Sieg vom Vortag.

Und so gab es zwar keine Würmer, aber immerhin 4x Schokolade am Siegersteg abzuholen.

Na und dann sind da noch die 9 Kugeln Eis für die zahlreichen guten Plätze.

S.Wöppel

 

Unter der Rubrik "Rudern/Bildergalerie" findet man weitere Bilder.

Die kompletten Rennergebnise: http://rvw.de/blog/wp-content/uploads/2016/10/Regatta_Gesamtergebnis_2016.pdf

 

 

 

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